Chorkleidung

Eine Retrospektive

Darüber kann ein Chor ewig diskutieren - auch clazz hat viel ausprobiert, blieb dem jeweiligen Outfit dann aber immer längerfristig treu.

Chorkleidung - darüber habe sich Ensembles schon zerstritten. Es ist auch nicht einfach, wenn man nicht verkleidet aussehen möchte, jeder Körperform irgendwie gerecht werden sollte und modisch-zeitlos sein möchte. Und dann nicht noch das anhaben, was alle anderen auch tragen. Wir haben uns an vielen Sachen versucht. Ganz wertfrei sind sie hier aufgereiht.

Schwarz – die einzig wahre Künstlerfarbe

Schwarz

Ganz am Anfang - und zwischendurch immer wieder - haben wir schwarz getragen. Gerade auch in der Zeit des Wechsels zwischen Klassik und Pop/Jazz war die Klassik immer "ernster", durfte also nicht bunt sein. Schwarz hat viele Vorteile, der Chor tritt quasi farblich hinter dem Werk zurück. Man kann mit schwarz aber auch elegant auftrumpfen... oder blass aussehen. Wir hatten immer einen Mittelweg. Auf Accessoires wurde meist verzichtet, nur manchmal gab es Impulse wie zum Beispiel bunte Notenmappen oder die berüchtigten "bunten Accessoires" (was meist auf bunte Krawatte bei den Männern und bunte Schals bei den Frauen hinausläuft...).

Bunt – Rundhals-T-Shirt und Top

Hop oder Top

Pop und Jazz ist weniger ernst, da muss die Kleidung angepasst sein. Der Jugendchor legte sich recht bald auf bunte Rundhals-T-Shirts für die Männer und bunte Tops für die Frauen fest, dazu schwarzes Beinkleid. Insbesondere das Top wurde heiß diskutiert, nicht jede möchte so etwas tragen. Und bei den Männern musste immer darauf geachtet werden, dass nicht alle T-Shirts rot waren. Oder ausgewaschen. Oder Sack-artig. Ach ja...

Bunt reloaded – T-Shirts für alle

Rundhals 4ever

Recht bald wurden sie dann aber doch abgeschafft, die ungeliebten Tops und es gab Gleichberechtigung bei der Oberbekleidung: Rundhals-T-Shirts für alle, schwarze Unterteile für alle. Hin und wieder wurde das für den Effekt auch noch obenrum mit Schwarz kombiniert, um mitten im Konzert quasi Farbe zu zeigen. Lange Jahre war das der Standard, auch beim Übergang vom Jugendchor Hannover zu clazz.

Black & White

BlackorWhite

Und irgendwann hatten wir von den bunten T-Shirts auch die Nase voll. 2009 war der Umstieg zu einem neuen Look, der etwas professioneller, schicker und moderner wirken sollte und dies auch tat. Nachdem es anfangs sehr schwarz-weiß war, kamen mit der Zeit auch Muster dazu, so dass wir insgesamt ein sehr stimmiges Bild ergaben.

Petrol-Grau-Weiß-Farbspektrum

Petrol-Party

Komplizierter Name, aber wirkungsvolles Outfit. Streng überwacht von der internen Style-Polizei wurde der neue clazzcode unter die Leute gebracht. Damit gelang aber ein frisches und modernes Update, dass unserem frischen und modernen Sound gerecht wurde. Und ein schönes Chorfoto!

Glitzer-Intermezzo

Bling Bling

Nur ein kurzes Intermezzo und nur bei zwei Konzerten: Schwarz-etwas grau-viel Glitzer. Daraus entwickelte sich mit wenigen Abstufungen dann der aktuelle Look.

Aktuell

aktuell

Und damit gehen wir ins Jubiläumsjahr: Die Farbfamilie Grau und Blau kombiniert, dazu bei den Frauen Silber-Glitzer. Das fand sich schon auf unserem Plakat und ist im Verlauf auch für die Homepage geplant.

Dieser Artikel ist Teil einer Reihe von Artikeln über das 25. Jubiläum von clazz. Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Artikel ist hier.

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