HAZ (16.03.2010)
zu "ELIAS" |
Alte Stärke
Mendelssohns „Elias“ beim Chorgipfel in der Neustädter Hof- und Stadtkirche Hannover
"[...]An diesem Wochenende aber war bei einem bemerkenswerten Gipfeltreffen in
der Neustädter Hof- und Stadtkirche zumindest zu ahnen, wie imposant Mendelssohn
in Birmingham geklungen haben mag: Mit der Capella St. Crucis und
Clazz, dem Jungen Konzertchor Hannover, haben sich zwei Chöre zusammengetan,
die zusammen nicht nur rund 100 Sänger, sondern auch ungewöhnliche
Qualität auf die Bühne brachten. [...] Beiden ist es gelungen,
junge, gut ausgebildete Stimmen an ihre Ensembles zu binden, die dem Chorklang
auch am Wochenende Flexibilität und Wärme verliehen.
Bei der Wahl der Solisten wirkte die Jugend dagegen fast schon exotisch: Der
1981 geborene Bariton Julian Orlishausen etwa verlieh der Titelfigur eine eher
neutestamentarische Zartheit, die dem rustikalen Propheten sonst abgeht. Simon
Bode, der den erkrankten Benjamin Bruns ersetzte, glänzte mit lyrischem,
nur selten gefährdetem Tenor und brillanter Aussprache. Etwas leicht in den
Soloarien, aber wunderbar leuchtend in den Ensemblesätzen mit Sopranistin Helen
Rohrbach tönte Okka von der Damerau, die das hannoversche Opernensemble
in der kommenden Spielzeit zugunsten der Münchener Staatsoper verlassen
wird.
Am Pult des Joseph-Joachim-Kammerorchesters wechselten sich die Chorleiter
bei diesem Gemeinschaftsprojekt ab.[...]Imposant
war das fast zweieinhalbstündige, am Ende ausdauernd bejubelte Konzert trotzdem:
Man wird lange warten müssen, um „Elias“ je wieder so stark zu erleben" |
HAZ (18.11.2008)
zu "A Child of Our Time" |
Strom der Klage
"[...]Das Joseph-Joachim-Sinfonieorchester Hannover, Clazz, der Junge Konzertchor Hannover, der Krakauer Kammerchor Animato und vier
Solisten unter der Leitung von Thomas Posth führten [das Oratorium] zum Abschluss der Herbsttage der Jüdischen Musik in
der Markuskirche auf. [...]
Diese oft im Pianissimo entschwindenden Passagen waren es auch, die Chor und Orchester am besten standen.
Sie zeichneten den Strom der Klage in dunklen, vielfältigen Farben, sie schienen über dem Leid der Zeit zu
schweben, in ihren wehmütigen Wohlklang mischten sich bittersüße Dissonanzen. [...]
An Stelle der Choräle, die in den Passionen die Gemeinde der Gläubigen verkörpern, treten bei Tippett Spirituals.
Die sind auch die Höhe- und zugleich Ruhepunkte des Werks – packend, aber ohne rhythmische und harmonische
Ausschweifungen. Sie wurden vom Chor am schönsten und gefühlvollsten gesungen und berührten am meisten.[...]" |
Hannoversche Neue Presse (18.11.2008)
zu "A Child of Our Time" |
Anrührend: Pogrom-Oratorium als Finale
"Starker Abschluss für die Herbsttage der Jüdischen Musik: Michael Tippetts Oratorium "A Child of our Time"
in der Markuskirche. [...]
Thomas Posth leitete die Aufführung mit sicherer Hand, hatte das Geschehen jederzeit unter Kontrolle
und motivierte sein Ensemble zu einer Klasseleistung. Sowohl die beiden Chöre (Kammerchor Animato aus
Kattowitz und Clazz - Junger Konzertchor aus Hannover) als auch das Joseph-Joachim-Sinfonieorchester
machten sich zu überzeugenden Anwälten von Tippetts Musik. [...]
Ein begeistertes Publikum spendete langanhaltenden Beifall." |
Wunstorfer Stadtanzeiger (20.01.2007)
zu "Fabuleux" |
Mächtiger Chor auf sanften Flügeln
"Mit seinem neuen Programm [...]gastierte clazz aus Hannover und begeisterte
dabei als ein zwar mächtiger, trotzdem aber als ein auf sanften Flügeln
daherkommender Klangkörper.
[...] wurde der Abend [...] zu einem bleibenden und tatsächlich märchenhaften,
frühlingsfrohen Klngerlebnis." |
HAZ (30.06.2006)
zu "Akte clazz" |
Novembriger Hauch
"Draußen knallt noch immer die Junisonne, drinnen jedoch
ist es finster, und Stings todtrauriges "Fragile" ertönt. Rund 40 junge Männer
und Frauen singen. Und doch klingt der Refrain nur wie ein leiser Hauch.
Es wird melancholisch bis novembrig in der Eisfabrik in Hannovers Südstadt.
Dabei hatte alles so sommerlich angefangen: Der junge hannoversche Konzertchor
Clazz [...] eröffnete sein Programm [...] mit so
launigen Songs wie "Blame it on the Boogie" und "Good Vibrations".
Dann der vorläufige Höhepunkt: "Ride like the wind" von Christopher Cross als
temporeiche A-cappella-Version. Es ist ein kleines stimmgewaltiges Feuerwerk:
phantasievoll und facettenreich.
[...] die Vorstellung des für seine Vielseitigkeit weit über Hannover hinaus
bekannten Chores [hat] Charme und birgt manche originelle Überraschung[...]" |
HAZ (29.06.2006)
zu "Akte clazz" |
Reise von Klassik zu Jazz
"[...] Die 50 Mitglieder des Konzertchors "Clazz" proben für ihr neues Programm,
das gestern seine Premiere erlebte. Heute Abend können sich Südstädter vom
Können des "jungen Konzertchors" bei einem Konzert in der Eisfabrik überzeugen.
[...] "Akte Clazz - Dramatisches Chortheater" heißt das Musikprogramm, das die
Sängerinnen und Sänger ihrem Publikum in diesem Jahr bieten [...]
Dass die jungen Sänger - Durchschnittsalter 25 Jahre - ihre schauspielerischen
Talente erproben, ist indes kein Novum. Vor zwei Jahren führte "Clazz" Oscar
Wildes Märchen "Der Geburtstag der Infantin" als Schauspiel auf. 2005 nahm
sich der Chor Mozarts Requiem vor. " |
Deister-Leine-Zeitung (30.01.2006)
zu "Von Glaube und Verzweiflung" |
Traurige Klänge sorgten für besondere Stimmung
"Von Glaube und Verzweiflung heißt das aktuelle Chorprogramm,
mit dem der junge Konzertchor Hannover "clazz" am Samstagabend [...] auftrat.
Und mit dem es ihm gelang, den Kirchenraum mit schönen Stimmen und einer eigenen
Atmosphäre zu füllen: kontemplativ, ruhig und meditativ, aber auch voller Spannung." |
Landesmusikrat Niedersachsen (09.10.2005)
zum Chorwettbewerb |
Erfolgreiche Chöre beim 7. Niedersächsischen
Chorwettbewerb in Wolfenbüttel
"Großer Andrang herrschte am Samstag beim Preisträgerkonzert des 7. Niedersächsischen
Chorwettbewerbs in der St. Trinitatiskirche zu Wolfenbüttel. Rund 800 chorinteressierte
Besucher füllten die Kirche und hörten exzellente Präsentationen der erfolgreichsten
Chöre des Wettbewerbs.[...]Die heiß begehrten ersten Preise und die damit verbundene
Weiterleitung zum Deutschen Chorwettbewerb, der vom 20. bis 28. Mai 2006 in Kiel
stattfinden wird, erlangten folgende Chöre:[...]sowie der Jazzchor Clazz Junger Konzertchor
Hannover unter der Leitung von Thomas Posth.[...]" |
Ev. Zeitung (12.06.2005)
zu "Romeo und Julia" |
Publikum begeistert von 'Romeo und Julia'
"[...]Dieses Konzert war in jeder Hinsicht gelungen. Und das betrifft
sowohl die Auswahl der Titel zum Thema als auch den musikalischen Vortrag.
Chorleiter Thomas Posth hatte seinen vielseitigen Chor rythmisch sicher und mit
ausgeklügeltem Chorklang gut in Form gebracht.[...]" |
Holsteinischer Courier (18.05.2005)
zu "Romeo und Julia" |
Glanzlichter in der Kirche
"[...]Der Chor zeigte gute Stimmdisposition und bei vielen Titeln vermochten Solisten
wohltemperiert den Werken ein Glanzlicht zu verpassen.[...]" |
| Ev. Zeitung (27.02.2005)zum Requiem von Mozart |
"Es begann mit der A-capella-Motette von Johann Bach [...] "Unser Leben ist ein Schatten".
[...] Thomas Posth stellte die Motette [...] in gemäßigtem Tempo vor, wodurch
sehr schöne Piano-Intonationen zustande kamen und die Koloraturen locker perlten. [...]
Dazu waren die Stimmen gut timbriert und sorgten für einen klaren, schönen Klang. [...] " |
Deister-Leine-Zeitung (22.02.2005) zum Requiem von Mozart |
"[...] wurde das Requiem KV626 von Wolfgang Amadeus Mozart zur vollendeten
Aufführung gebracht. Die jungen Künstler des "Clazz" setzten die dramatische Schilderung der
Schreckensbilder vor dem Jüngsten Gericht [...] gemeinsam mit dem Orchester blendend um. [...]
So war es mehr als verständlich, dass die Leistung [...] die Besucher zu Beifallsstürmen hinriss und den
Ausführenden stehende Ovationen brachten." |
Südwest Presse (11.6.2003) zu "Follow the sun" |
"Die fünfzehn Sängerinnen und dreizehn Sänger versprühten fröhliche Atmosphäre[...].
[...]gelang es den Sängern, die Zuhörer immer wieder zu faszinieren.
Der bekannte Song "Let the sunshine in" aus dem Musical Hair oder auch bekannte Evergreens
wie "On the sunny side of the street", "Good vibrations", "Walking on sunshine" oder "Follow the sun",
um nur einige zu nennen, steigerten die gute Laune der Zuhörer. Das hatte zur Folge, dass nach dem feinfühlig
gesungenen Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" noch zwei Zugaben von dem begeisterten Publikum verlangt wurden."
|
Ev. Zeitung (Jan 2003)
zum Nordischen Abend |
"[...]Das stimmlich gut ausgewogene Ensemble singt mit klarem, lockerem Chorklang
und geht immer wieder intonationssicher auf die präzise Zeichengebung seines Chorleiters ein.[...] " |